CUPAL ist eine Plattierung von Kupfer auf Aluminium.

Die beiden Metalle werden in einem besonderen Verfahren untrennbar miteinander verschweißt.

CUP­AL ist ei­ne Plat­tie­rung von Kup­fer auf Alu­mi­ni­um. In ei­nem be­son­de­ren Ver­fah­ren wer­den Kup­fer auf Alu­mi­ni­um mit­ein­an­der un­trenn­bar ver­bun­den. CUP­AL ist ein Ver­bund­werk­stoff (Grup­pe Nicht­ei­sen­me­tal­le) und kei­ne Le­gie­rung. Der Aus­tausch­werk­stoff CUP­AL ist lang­jäh­rig und viel­sei­tig er­probt und hat sich an Stel­le von Rein­kup­fer und Mes­sing be­währt.

CUP­AL ist ei­ne Plat­tie­rung von Kup­fer auf Alu­mi­ni­um
CUPAL ist ein kaltwalzplattierter Verbundwerkstoff zwischen Aluminium und Kupfer als Auflagenwerkstoff.

Die besonderen Eigenschaften von CUPAL

CUP­AL ver­bin­det die Vor­tei­le der Leicht­me­tal­le – nied­ri­ges spe­zi­fi­sches Ge­wicht (ge­rin­ge Tot­last), leich­te Ver­form­bar­keit usw. – mit den Vor­zü­gen von Kup­fer wie z. B. Kor­ro­si­ons­be­stän­dig­keit, Löt- und Gal­va­ni­sier­bar­keit, be­son­de­re Ei­gen­schaf­ten für elek­tro­tech­ni­sche Zwe­cke.
Die Kup­fer- bzw. Alu­mi­ni­um­sei­ten von CUP­AL ver­hal­ten sich so­wohl in che­mi­scher als auch phy­si­scher Hin­sicht wie Rein­kup­fer bzw. Rein­alu­mi­ni­um. CUP­AL er­mög­licht kor­ro­si­ons­si­che­re Ver­bin­dun­gen zwi­schen Schwer- und Leicht­me­tal­len.
CUP­AL zeich­net sich durch gu­te Wär­me­leit­fä­hig­keit aus. Die elek­tri­sche Leit­fä­hig­keit von CUP­AL ist güns­tig und er­reicht bei hoch­fre­quen­ten Strö­men Leit­wert­gleich­heit mit Rein­kup­fer. Die Kon­takt­wer­te sind so­gar bes­ser als bei Rein­kup­fer.
CUP­AL-Ble­che las­sen sich auf kal­tem We­ge durch Zie­hen, Drü­cken, Prä­gen, Tri­ben, Bie­gen, Fal­zen, Nie­ten usw. ver­ar­bei­ten, auf ein­fa­che Wei­se wie Rein­kup­fer weich­lö­ten und gal­va­ni­sie­ren.

CUPAL - Produktinformationen

Der Verbundwerkstoff CUPAL ist vielseitig verwendbar

CUP­AL ist ein kalt­walz­plat­tier­ter Ver­bund­werk­stoff zwi­schen Alu­mi­ni­um als Trä­ger­werk­stoff und Kup­fer als Auf­la­gen­werk­stoff. Die­ser Ver­bund­werk­stoff fin­det in der Elek­tro­in­dus­trie Ver­wen­dung als Kon­takt- bzw. Über­gangs­ele­ment zwi­schen Lei­tern aus Alu­mi­ni­um und Kup­fer.

Durch die Ver­bin­dung von CUP­AL wird der Über­gangs­wi­der­stand zwi­schen den un­ter­schied­li­chen Me­tal­len in den Plat­ten­ver­bund ver­la­gert und ist so­mit vor at­mo­sphä­ri­schen Ein­flüs­sen ge­schützt.

Herstellungsverfahren von CUPAL

CUP­AL lässt sich auf­grund der nur sub­mi­kro­sko­pisch di­cken Le­gie­rungs­schicht durch Kalt­form­ge­bung wei­ter­ver­ar­bei­ten, z. B. Fal­zen, Bör­deln, Ab­kan­ten, Prä­gen, Pro­fi­lie­ren, Streck- und Tief­zie­hen. Bei ei­nem zu star­ken Fes­tig­keits­an­stieg in­fol­ge Kalt­um­for­mung, kann durch ei­ne Wär­me­be­hand­lung wie­der das ur­sprüng­li­che Um­form­ver­mö­gen ein­ge­stellt wer­den. Die Wär­me­be­hand­lung soll­te je­doch 260 Grad C/4 h nicht über­schrei­ten.
  • Der Verbundwerkstoff CUPAL wird durch Kaltwalzplattieren hergestellt.
  • Nach einer auf den jeweiligen Werkstoff abgestimmten Oberflächenvorbehandlung werden Aluminium und Kupfer durch hohen Druck in einem Plattierwalzgerüst fest miteinander verbunden.
  • Die hierbei hervorgerufene Werkstoffverfestigung muss zur Erzielung der gewünschten Eigenshaften durch eine geeignete Wärmebehandlung abgebaut werden.
  • Hierbei wird gleichzeitig die Haftfestigkeit zwischen Aluminium und Kupfer infolge einer Diffusionsverschweissung verbessert.
  • Durch Begrenzung von Glühzeit und Temperatur wird eine unkontrollierte Legierungsschichtbildung unterdrückt.

Anwendungstechniken von CUPAL

  • Schaltanlagen
    und Apparatebau Verwendung als Unterlegscheiben, Beilagen und Kabelschuhen

  • Freileitungsbau
    Wickelband oder hülsenförmige Einlage in Klemmverbindungen.

  • Vorteile von CUPAL
    Aufgrund des niedrigen spezifischen Gewichtes ergeben sich Vorteile bei beschleunigten Massen, wie z.B. bei Schaltern.
Bei hoch­fre­quen­ten Strö­men sind auf­grund des Skin-Ef­fek­tes nur dün­ne Cu-Auf­la­gen er­for­der­lich, um ei­ne Leit­fä­hig­keit ent­spre­chend des Voll­kup­fers zu er­rei­chen. Dies führt zur An­wen­dung bei Kon­den­sa­tor, und Bau­tei­len für Sen­de- und Emp­fangs­an­la­gen.